Manuelle Lymphdrainage
Sanfte Entstauung — bringt gestautes Gewebe wieder in Fluss.

Was ist Manuelle Lymphdrainage?
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte, rhythmische Grifftechnik und zählt zu den Entstauungstherapien. Mit leichtem, kreisendem Druck regen wir den Abfluss der Lymphflüssigkeit an, die Gewebewasser und Stoffwechselprodukte abtransportiert. So können sich Schwellungen und Ödeme zurückbilden.
Anders als bei einer kräftigen Massage arbeiten wir hier ausgesprochen feinfühlig. Die Lymphgefäße liegen dicht unter der Haut, weshalb schon ein sanfter, gut dosierter Druck genügt, um den Lymphfluss zu unterstützen. Die ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen folgen dem natürlichen Verlauf der Lymphbahnen.
Häufig wird die Manuelle Lymphdrainage mit einer Kompression kombiniert, etwa durch Bandagen oder Kompressionsstrümpfe, damit das entstaute Gewebe nicht wieder anschwillt. Sie ist ein fester Bestandteil der Behandlung nach Operationen und Verletzungen und ergänzt die übrige Physiotherapie sinnvoll.
Wie wirkt Manuelle Lymphdrainage?
Die Manuelle Lymphdrainage regt den Lymphabfluss an und kann dadurch Schwellungen und Ödeme spürbar reduzieren. Wird angestautes Gewebewasser besser abtransportiert, lässt das Schwere- und Spannungsgefühl in den betroffenen Körperregionen häufig nach.
Indem überschüssige Flüssigkeit und Stoffwechselprodukte aus dem Gewebe abgeleitet werden, kann die Behandlung die Wundheilung nach Operationen und Verletzungen unterstützen und den Heilungsverlauf fördern. Viele Patient:innen empfinden die sanften, gleichmäßigen Griffe zudem als sehr angenehm und entspannend, was zusätzlich zum Wohlbefinden beiträgt.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Ihre Physiotherapie bei Serena Sievers in Forchheim
Zu Beginn verschaffen wir uns ein Bild von der betroffenen Region und klären, welche Ursachen der Schwellung zugrunde liegen. Anschließend behandeln wir mit den charakteristischen sanften, kreisenden Griffen entlang der Lymphbahnen. Bei Bedarf versorgen wir die Region danach mit einer Kompression. In der Praxis von Serena Sievers in Forchheim achten wir darauf, die Behandlung genau auf Ihr Krankheitsbild und Ihre individuelle Situation abzustimmen.
Eine Sitzung dauert je nach Verordnung in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten, da die Technik bewusst langsam und gründlich ausgeführt wird. Unsere erfahrenen Therapeut:innen erklären Ihnen, wie Sie den Lymphfluss im Alltag zusätzlich unterstützen können, etwa durch Bewegung, das Hochlagern der Beine oder das konsequente Tragen Ihrer Kompressionsversorgung.
In unserer Praxis sind Sie dabei rundum gut aufgehoben: Unser Team besteht aus erfahrenen Physiotherapeut:innen, jede und jeder mit eigenem Schwerpunkt — so trifft Ihr Anliegen immer auf die passende Fachkompetenz.
Häufige Fragen
Übernimmt die Krankenkasse die Manuelle Lymphdrainage?
Bei entsprechender ärztlicher Verordnung als Heilmittel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten in der Regel bis auf die gesetzliche Zuzahlung. Die Behandlungsdauer ist auf der Verordnung vermerkt.
Ist die Lymphdrainage schmerzhaft?
Nein. Die Manuelle Lymphdrainage arbeitet mit sehr sanftem Druck und wird von den meisten Menschen als angenehm und entspannend empfunden. Schmerzen gehören nicht dazu.
Wie lange dauert eine Behandlung und wie oft ist sie nötig?
Eine Sitzung dauert meist 30 bis 60 Minuten. Wie häufig die Lymphdrainage sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrer Diagnose und steht auf der Verordnung. Bei chronischen Beschwerden kann eine regelmäßige Behandlung sinnvoll sein.

