Handgelenk-Beugen (exzentrisch)
Das Gegenstück zur Strecker-Kräftigung: Hier senken Sie das Handgelenk aus der Streckung langsam und gebremst in die Beugung ab und kräftigen so die Beugesehne, die beim Golferarm am inneren Ellenbogen überlastet ist. Der bremsende, exzentrische Reiz regt die Sehne zu einem stabileren Umbau an und macht sie belastbarer — mit einem leichten Gewicht in der Hand und ganz ohne Studio.

Stützen Sie den Unterarm auf einem Tisch ab, die Hand ragt mit der Handfläche nach oben über die Kante, in der Hand ein leichtes Gewicht.
Heben Sie das Handgelenk mit Hilfe der anderen Hand nach oben, sodass die Handfläche Richtung Decke zeigt.
Lassen Sie das Handgelenk mit dem Gewicht dann nur mit dem betroffenen Arm langsam und gebremst nach unten sinken — die andere Hand hilft nur wieder zurück nach oben.
- Kräftigt die Beugesehne am Unterarm gezielt
- Macht den inneren Ellenbogen belastbarer (Golferarm)
- Beugt erneuter Reizung vor
Auch beim Golferarm ist Geduld der Schlüssel — die exzentrische Kräftigung wirkt über Wochen, nicht über Nacht. Starten Sie leicht, achten Sie auf sauberes, langsames Absenken und steigern Sie das Gewicht nur behutsam. Treten beim Greifen oder Heben im Alltag Schmerzen auf, reduzieren Sie diese Belastungen für eine Weile, während die Sehne sich kräftigt.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich das von der Strecker-Übung?
Diese Übung kräftigt die Beuger (Innenseite, Golferarm), die Strecker-Übung die Strecker (Außenseite, Tennisarm). Je nach Beschwerdeseite wählen Sie die passende — oder bei Bedarf beide.
Wie oft pro Woche?
Etwa jeden zweiten Tag, damit sich die Sehne zwischen den Einheiten erholen kann. An den Pausentagen können Sie sanft dehnen.
Praxisinhaberin und erfahrene Expertin für Physiotherapie in Forchheim. Sie stellt die Übungen dieser Website persönlich zusammen und prüft sie fachlich — für sichere, alltagstaugliche Anleitungen. Mehr über Serena Sievers →
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder direkt an uns.

