Nackenrotation (Kopfdrehen)
Das langsame Drehen des Kopfes zur Seite ist die einfachste Art, die Beweglichkeit der Halswirbelsäule zu erhalten und zu prüfen. Bei Nackenverspannungen oder nach langer Bildschirmarbeit wird diese Drehung oft unbemerkt kleiner — die kontrollierte Rotationsübung gewinnt den Bewegungsspielraum sanft zurück und sorgt dafür, dass der Schulterblick beim Autofahren wieder leichtfällt. Eine ideale, jederzeit machbare Mikropause für den Hals.

Sitzen oder stehen Sie aufrecht, die Schultern locker, der Blick geht geradeaus.

Drehen Sie den Kopf langsam zur Seite, als wollten Sie über die Schulter blicken, bis Sie eine angenehme Spannung spüren — kurz halten, zur Mitte zurück und zur anderen Seite drehen.
- Erhält und verbessert die Beweglichkeit der Halswirbelsäule
- Löst Verspannungen durch einseitige Kopfhaltung
- Erleichtert den Schulterblick im Alltag und beim Autofahren
Diese Übung nutze ich gern als kleinen Beweglichkeits-Check: Drehen Sie den Kopf langsam nach links und rechts und spüren Sie, ob eine Seite weiter geht als die andere — meist arbeitet man genau dort etwas mehr. Führen Sie die Bewegung weich und ohne Schwung bis zur angenehmen Grenze, niemals in den Schmerz hinein. Ein paarmal über den Tag verteilt hält das den Nacken geschmeidig, gerade an langen Schreibtischtagen.
Häufige Fragen
Bis wohin soll ich drehen?
Nur bis zur angenehmen Spannung, nie in den Schmerz oder mit Schwung. Der Bewegungsumfang wird mit der Zeit von allein größer.
Was, wenn es beim Drehen knackt?
Ein gelegentliches, schmerzfreies Knacken ist meist harmlos. Schmerzhaftes Knacken, Schwindel oder ausstrahlende Beschwerden sollten Sie dagegen abklären lassen.
Praxisinhaberin und erfahrene Expertin für Physiotherapie in Forchheim. Sie stellt die Übungen dieser Website persönlich zusammen und prüft sie fachlich — für sichere, alltagstaugliche Anleitungen. Mehr über Serena Sievers →
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder direkt an uns.

