Schulterblätter zusammenführen
Diese Übung kräftigt die Muskeln zwischen den Schulterblättern, die uns aufrecht halten — und damit den wichtigsten Gegenspieler zum Rundrücken, den langes Sitzen formt. Wenn die Schulterblätter wieder aktiv nach hinten-unten arbeiten, richtet sich der obere Rücken auf, die Brust öffnet sich und der Nacken wird spürbar entlastet. Ein kurzes, wirksames Gegenprogramm zum Schreibtischalltag, das Sie überall einbauen können.

Sitzen oder stehen Sie aufrecht, die Arme hängen locker.

Führen Sie die Schulterblätter sanft nach hinten-unten zusammen, halten Sie kurz und lösen Sie wieder.
- Kräftigt die obere Rückenmuskulatur
- Richtet die Haltung auf
- Entlastet den Nacken bei Bildschirmarbeit
Den größten Nutzen sehe ich, wenn diese Übung nicht einmal am Tag in einem langen Satz, sondern in vielen kurzen Wiederholungen über den Tag verteilt gemacht wird — als bewusste Haltungspause. Stellen Sie sich vor, Sie klemmen eine Nuss zwischen den Schulterblättern ein, und ziehen Sie die Schultern dabei nicht hoch, sondern nach hinten-unten. Koppeln Sie die Übung an einen festen Auslöser, etwa jedes Mal, wenn das Telefon klingelt — so wird Haltung zur Gewohnheit.
Häufige Fragen
Wie oft am Tag?
Mehrere kurze Wiederholungen über den Tag verteilt wirken am besten.
Auch im Sitzen möglich?
Ja, im Sitzen wie im Stehen — gerade am Schreibtisch eine gute Mikropause.
Praxisinhaberin und erfahrene Expertin für Physiotherapie in Forchheim. Sie stellt die Übungen dieser Website persönlich zusammen und prüft sie fachlich — für sichere, alltagstaugliche Anleitungen. Mehr über Serena Sievers →
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder direkt an uns.

